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Lektion 16 von 16 · 13 Min.

Offizier Einstellungstest Erfahrungen: Bericht vom Assessmentcenter

Ein Bewerber berichtet vom Auswahlverfahren für Offiziere: Gesundheitscheck, Computertest, Sport, Vortrag und Gruppe. Was amtlich gilt, steht im Text daneben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bewerber berichtet, dass der Persönlichkeitsteil im Computertest für ihn am anstrengendsten war, weil er zu manchen Aussagen keine Meinung hatte.
  • Im Bericht kam die ärztliche Untersuchung vor dem Computertest, danach der Sporttest und ein psychologisches Gespräch. Am Ende standen der Kurzvortrag, die Gruppe und das Gespräch mit dem Einplaner.
  • Der Bericht beschreibt den Druck im Kurzvortrag und im Sporttest als größte Hürde.
  • Amtlich genannt ist der Basis-Fitness-Test mit Pendellauf, Klimmhang und Fahrradergometer. Der Bericht beschreibt den Sporttest dagegen nur mit Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit.
  • Offizieranwärter werden laut Bundeswehr in der Regel zum 1. Juli eines Jahres eingestellt. Die Zeit bis zur schriftlichen Zusage ist dagegen eine Einzelerfahrung.
In dieser Lektion6 Abschnitte

Wie lief das Verfahren im Bericht ab?

Ein Bewerber berichtet, wie er das Auswahlverfahren für die Offizier-Laufbahn durchlaufen hat. Das Verfahren fand einige Wochen nach der Bewerbung statt. Der Ablauf im Bericht umfasst die folgenden Stationen. Es sind die Erfahrungen eines einzelnen Durchgangs.

  1. Bewerbung über einen Berater, kurz darauf die Einladung zum Auswahlverfahren.
  2. Ärztliche Untersuchung mit Urinprobe, Blutabnahme, Seh- und Hörtest sowie Körpermessung.
  3. Computertest mit mathematischen, sprachlichen und kognitiven Aufgaben sowie einem Persönlichkeitsteil.
  4. Sporttest mit Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit, danach ein psychologisches Gespräch.
  5. Kurzvortrag mit knapper Vorbereitung vor der Prüfungskommission.
  6. Gruppendiskussion über ein vorgegebenes Thema.
  7. Gespräch mit dem Einplaner, der die bestandenen Teile bestätigt und Studienmöglichkeiten zeigt.

Der Computertest und der Persönlichkeitsteil

Der Bericht beschreibt den Computertest als Prüfung mathematischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten. Danach folgte ein Persönlichkeitsteil am Computer.

Dieser Teil fiel dem Bewerber schwer. Die Aussagen waren mit trifft zu oder trifft nicht zu zu beantworten, auch bei Themen, zu denen er keine eigene Meinung hatte.

  • Amtlich: Die Broschüre für Offiziere nennt Sprache, Mathematik, abstrakt-logisches Denken und Persönlichkeit als Bereiche des Computertests.
  • Im Bericht: Mathe und Logik waren eine eigene Schwäche, deshalb übte der Bewerber dort besonders viel.

Das ist die Einschätzung eines Bewerbers und kein Maßstab für andere. Wer Mathe und Logik ohnehin sicher beherrscht, kann diesen Teil knapper vorbereiten.

Sporttest und ärztliche Untersuchung: Bericht und Beleg

Der Bericht nennt für den Sporttest Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Der Bewerber hatte trainiert, doch der Konkurrenzdruck am Testtag machte ihm zu schaffen. Das ist eine Erfahrung.

Die Broschüre der Bundeswehr für Offiziere nennt die Stationen beim Namen: Pendellauf, Klimmhang und Fahrradergometer. Wer übt, trainiert also genau diese Stationen.

Die ärztliche Untersuchung kam im Bericht vor dem Computertest. Amtlich belegt ist sie als Teil des Verfahrens. Eine feste Reihenfolge nennen die amtlichen Angaben aber nicht.

Kurzvortrag, Gruppe und Einplaner

Der Bericht nennt den Kurzvortrag als größten Druckpunkt. Die Vorbereitungszeit war knapp, gehalten wurde der Vortrag vor der Prüfungskommission. Der Bewerber rät, ihn vorab im Familienkreis durchzuspielen.

Die Gruppendiskussion lief laut Bericht gut, weil niemand versuchte, die anderen zu übertrumpfen. Amtlich belegt ist das Gruppensituationsverfahren als Baustein, die Aufgaben selbst sind dort nicht beschrieben.

Am Ende bestätigte der Einplaner die Testteile und zeigte Studienmöglichkeiten. Amtlich belegt ist, dass Offizieranwärter an den Universitäten der Bundeswehr zwischen rund 50 Bachelor- und Masterstudiengängen wählen können.

Einstellung und Tipps aus dem Bericht

Die schriftliche Zusage kam laut Bericht einige Wochen nach dem Test. Amtlich belegt ist die Einstellung in der Regel zum 1. Juli eines Jahres. Die Zeitspanne bis zur Zusage ist dagegen eine Einzelerfahrung.

  1. Mathe und Logik früh üben, wenn sie eine Schwäche sind.
  2. Den Kurzvortrag im Familienkreis oder mit anderen Bewerbern sprechen und üben.
  3. Bewerbungsgespräche und Gruppenrunden mit anderen Bewerbern im Rollenspiel durchspielen.
  4. Eine eigene Haltung zu Persönlichkeitsfragen klären, damit Aussagen nicht verunsichern.

Die Aufgaben lassen sich üben, der Druck lässt sich nur teilweise üben.

Lernfragen: prüf dich selbst

3 Aufgaben zu dieser Lektion. Kreuz an, dann siehst du den Lösungsweg.

Amtlich oder Erfahrung

Lernfragen zu Lektion 16

Welche Aussage zum Offizier-Verfahren ist amtlich belegt?

Fragen zu dieser Lektion

Wie lief das Offizier-Auswahlverfahren laut Erfahrungsberichten ab?

Ein Bewerber berichtet von einer ärztlichen Untersuchung, einem Computertest, einem Sporttest, einem psychologischen Gespräch, einem Kurzvortrag und einer Gruppendiskussion. Die Reihenfolge ist amtlich nicht festgelegt, bei dir kann sie anders sein.

Wann wird man als Offizier eingestellt?

Laut Bundeswehr werden Offizieranwärter nach dem bestandenen Eignungstest in der Regel zum 1. Juli eines Jahres eingestellt. Die Zeit bis zur schriftlichen Zusage kann von Durchgang zu Durchgang unterschiedlich sein.

Ist der Persönlichkeitsteil Teil des Computertests?

Ja. Die amtliche Broschüre für Offiziere nennt Persönlichkeit als Bereich des Computertests. Bewerber berichten, dass dort Aussagen mit trifft zu oder trifft nicht zu beantwortet werden.

Hak ab, wenn du fertig bist. Ganz ohne Konto.