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Lektion 6 von 6 · 4 Min.

Deltaprüfung Erfahrungen: was Teilnehmende überrascht hat

Was Teilnehmende der DHBW-Deltaprüfung überrascht hat: schwerere Zahlenfolgen, Schätzen statt exaktem Rechnen und der Persönlichkeitsteil. Die Angaben sind Erfahrungswerte, keine amtlichen Fakten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Teilnehmende der DHBW-Deltaprüfung berichten, dass die Zahlenfolgen schwerer waren als erwartet.
  • Beim Schätzen zählt der richtige Größenbereich, und wer genau rechnet, verliert Zeit.
  • Der Persönlichkeitsteil lässt sich laut Berichten kaum vorbereiten, ehrliche Antworten gelten als wichtig.
  • Erfahrungsberichte zeigen Tendenzen, die amtliche Prüfungsordnung der jeweiligen Prüfstelle bleibt maßgeblich.
  • Ein fester Vorbereitungsplan, der mit den Inhalten beginnt und mit der Sprache endet, wird in Berichten als hilfreich beschrieben.
In dieser Lektion8 Abschnitte

Was hat Teilnehmende überrascht?

Erfahrungsberichte sind keine amtlichen Angaben. Sie zeigen aber, wo viele Teilnehmende der DHBW-Deltaprüfung ins Stocken geraten. Die folgenden Punkte tauchen in mehreren Berichten auf. Die Berichte beschreiben Eindrücke einzelner Personen. Sie helfen, Schwerpunkte zu erkennen, aber nicht, Zahlen zu planen. Die Eindrücke stammen aus mehreren Berichten und decken sich in den Grundzügen. Einzelheiten wie Anzahlen oder Zeiten sind dagegen nicht belegt und werden deshalb nicht genannt.

  • Zahlenfolgen: Sie waren schwerer und länger als erwartet, und die Lücke stand nicht nur am Ende.
  • Matrizen: Sie kamen nur selten vor, kosteten aber viel Zeit, weil sie schwer zu durchschauen waren.
  • Schätzen und Rechnen: Die Zeit war knapp, und ein exaktes Ergebnis war nicht nötig.
  • Wortbedeutung: Es kamen seltene oder altertümliche Wörter vor, Gegensätze dagegen waren überraschend einfach.
  • Persönlichkeitsteil: Er verlangt ehrliche Antworten, und auf ihn lässt sich kaum gezielt vorbereiten.

Schätzen statt exaktem Rechnen

Eine Teilnehmerin berichtet, dass es beim Kopfrechnen weniger um exaktes Rechnen ging als um geschicktes Schätzen. Berichte sagen außerdem, dass die Zahlen oft groß sind und die Zeit knapp bemessen ist. Hilfreich ist deshalb das Runden mit einer festen Richtung. Wer nur exakt rechnet, wird im Test überrascht. Übe deshalb beides, den Überschlag mit Rundung und die genaue Rechnung, damit du beide Wege sicher beherrschst.

Schätzen mit Überschlag
Aufgabe: 210 mal 740Gerundet: 200 mal 700 ergibt 140.000Genau gerechnet: 155.400Eine Antwort wie 1.554 oder 15.400.000 scheidet aus, weil sie eine Größenordnung danebenliegt.

Die Matrizen und die Rechenoperationen fielen manchen Teilnehmenden als besonders zeitintensiv auf. Berichte raten, das Grundprinzip einer Matrize zu erfassen, statt jedes Feld einzeln zu prüfen. Auch die Rechenoperationen gehören in dieses Training, denn sie kosten nach Berichten besonders viel Zeit. Übe sie in kurzen Serien mit Stoppuhr.

Der Persönlichkeitsteil: ehrlich bleiben

Der Persönlichkeitsteil folgt auf den kognitiven Teil. Er fragt, wie stark Aussagen auf die eigene Person zutreffen. Ein Bericht nennt eine Neuerung seit 2025, nach der die Aussagen anders eingeordnet werden. Im Kern bleibt die Frage gleich: Wie zutreffend ist die Aussage für dich? Berichte raten, spontan aus dem Bauch heraus zu entscheiden und kein Wunschbild der eigenen Person zu zeichnen. Die Berichte sind sich einig, dass Ehrlichkeit wichtiger ist als eine vermeintlich ideale Antwort.

  • Ehrlich antworten: Die Auswertung soll geschönte Antworten erkennen, so die Berichte.
  • Keine Frage auslassen: Berichte warnen, dass unbeantwortete Fragen schaden können.
  • Nicht zu lange grübeln: Wer bei einer schwer einzuschätzenden Aussage zu lange überlegt, verliert Zeit für den Rest.

Ehrliche Antworten sind nach den Berichten die wichtigste Regel für den Persönlichkeitsteil.

Wie bereiten sich Teilnehmende vor?

Ein Bericht beschreibt einen Plan, der mit allen Inhalten beginnt und mit der Sprache endet. Er ist ein Beispiel und keine Vorgabe, die Reihenfolge lässt sich aber gut übertragen. Die Berichte betonen außerdem, dass ein Plan nicht starr sein muss. Wichtig ist, Schwächen früh zu erkennen und in der letzten Phase gezielt nachzulegen. Ein Bericht betont außerdem, dass Mathematik über die typischen Aufgaben hinaus geübt werden sollte, weil schwierigere Aufgaben mit mehr Grundwissen leichter fallen.

  1. Zuerst alle Prüfungsinhalte aufschreiben, zum Beispiel als Mindmap, und das vorhandene Material sichten.
  2. Danach Zahlenfolgen, Matrizen, Kopfrechnen und Rechenoperationen üben.
  3. Kurz vor dem Test Sprache und Wortschatz wiederholen, besonders die Wörter, die schwerfielen.
  4. Den Plan an das eigene Lerntempo anpassen, ob man gleichmäßig oder unter Druck lernt.

Was Berichte nicht ersetzen können

Erfahrungsberichte zeigen Tendenzen, sie ersetzen aber keine amtliche Auskunft. Maßgeblich ist die Prüfungsordnung der jeweiligen Prüfstelle. Für die Universität Mannheim berichten die Videos kaum persönliche Erfahrungen, dort gilt die schriftliche Prüfung mit ihren fünf Aufgabentypen. Auch Gespräche mit anderen Teilnehmenden ersetzen die Prüfungsordnung nicht. Lies die Regeln der Hochschule, bei der du dich bewirbst, und vergleiche sie mit dem, was Berichte schildern.

Ruhe im Prüfungsraum bewahren

Eine Teilnehmerin rät, sich nicht von den Nachbarn ablenken zu lassen, auch wenn andere schneller fertig sind. Jeder arbeitet im eigenen Tempo, und der Blick zur Seite kostet Konzentration. Lies jede Aufgabe einmal vollständig, bevor du antwortest, sonst übersiehst du Verneinungen.

  • Eigenes Tempo: Wer auf andere achtet, verliert den Faden bei der eigenen Aufgabe.
  • Schwere Aufgaben einordnen: Ein schwerer Aufgabentyp ist kein Zeichen für ein schlechtes Gesamtergebnis, sagen Berichte.
  • Ruhig bleiben: Wer unter Zeitdruck panisch wird, übersieht einfache Fehler in der Aufgabenstellung.

Weitere Videos zu diesem Thema

Die Videos sind unterschiedlich alt. Wo eines vom heutigen Stand abweicht, gilt der Lehrtext oben.

  • Bericht zu Matrizen und Schätzen

    Schildert, welche Aufgaben viel Zeit kosteten, und rät zu gründlicher Vorbereitung auf Matrizen. Die dort genannten Zahlen zu Dauer und Fragen sind nicht übernommen.

    4 Min.

  • Bericht aus Baden-Württemberg

    Beschreibt den Ablauf aus Testteil und Betriebsteil. Die Angaben zu Dauer, Teilnehmerzahl und Fragen sind nicht übernommen.

    3 Min.

  • Bericht zur DHBW-Prüfung 2025

    Schildert Schätzen, Rechenoperatoren und ungewohnte Matrizen. Es ist ein Erfahrungswert und kein amtlicher Beleg.

    7 Min.

Lernfragen: prüf dich selbst

3 Aufgaben zu dieser Lektion. Kreuz an, dann siehst du den Lösungsweg.

Mathematik · Schätzaufgabe

Lernfragen zu Lektion 6

Welches Ergebnis passt zu 415 mal 19, grob überschlagen und genau gerechnet?

Fragen zu dieser Lektion

Was überrascht Teilnehmende an der DHBW-Deltaprüfung am meisten?

Berichte nennen vor allem die Zahlenfolgen, die schwerer waren als erwartet, und die knappe Zeit beim Schätzen und Rechnen. Die Matrizen kosteten viele Teilnehmende viel Zeit, obwohl sie seltener vorkamen.

Gibt es bei der DHBW-Deltaprüfung Allgemeinwissen?

Berichte sprechen eher von Wortbedeutungen, Fremdwörtern und Synonymen als von Faktenwissen zu Geschichte oder Politik. Das ist ein Erfahrungswert, denn Allgemeinwissen und Wortbedeutung gehören laut Testbereichen zum kognitiven Teil.

Wie wichtig ist der Persönlichkeitsteil?

Laut Berichten lässt er sich kaum vorbereiten und verlangt ehrliche Antworten. Wie stark er gewichtet ist, ist nicht belegt. Maßgeblich ist die Prüfungsordnung der DHBW.

Wie plant man die Vorbereitung auf die Deltaprüfung?

Berichte beschreiben einen Plan, der mit allen Inhalten beginnt, Mathematik und Logik in der Mitte übt und mit der Sprache endet. Wie lang die Vorbereitung dauert, hängt vom eigenen Lerntempo ab.

Hak ab, wenn du fertig bist. Ganz ohne Konto.