Lektion 14 von 14 · 21 Min.
Bundeswehr Grundausbildung: Ablauf und die erste Woche
Wie lange die Grundausbildung dauert, was in der ersten Woche auf dich zukommt und was du vorher üben solltest. Mit den Angaben, die amtlich belegt sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Grundausbildung dauert für Mannschaften etwa drei Monate, im Heer folgt eine Basisausbildung von sechs Monaten.
- Die Grundausbildung ist für alle Soldatinnen und Soldaten gemeinsam und bildet die Grundlage für jede weitere Verwendung.
- Laut bundeswehr.de sind mindestens 180 Minuten Dienstsport pro Woche und jährliche Fitnesstests Pflicht.
- Die Probezeit für Mannschaften dauert sechs Monate.
- Bewerber berichten, dass Dienstgrade und das NATO-Alphabet in der ersten Woche besonders wichtig sind.
In dieser Lektion7 Abschnitte
Wie lange dauert die Grundausbildung bei der Bundeswehr?
Die Grundausbildung dauert für Mannschaften etwa drei Monate, für Unteroffizieranwärter ebenso. Im Heer folgt auf die Grundausbildung eine Basisausbildung von sechs Monaten.
- Luftwaffe, Marine, Cyber- und Informationsraum, Unterstützungsbereich: Grundausbildung von etwa drei Monaten.
- Heer: Basisausbildung von sechs Monaten.
- Unteroffiziere: Nach drei Monaten Grundausbildung folgt im 4. bis 6. Monat der Unteroffizierlehrgang.
Was passiert in der ersten Woche?
In den ersten Wochen steht laut Erklärvideo die Theorie im Vordergrund, mit Rechten und Pflichten als Soldat. Bewerber berichten, dass der Sportanteil seit einer Umstrukturierung gestiegen ist. Die Videos stammen aus den Jahren 2020 bis 2024. Seit dem 1. Januar 2026 gilt der neue Wehrdienst, deshalb übernimmt dieser Lehrtext Angaben aus den Videos nur, wenn sie amtlich belegt sind.
- Dienstantritt: Deine Daten werden erfasst, du erhältst eine Stube und einen Zug.
- Uniform und Ausrüstung: Du bekommst Uniform, Ausrüstung und Truppenausweis und beginnst im niedrigsten Dienstgrad.
- Gesetzestexte: Grundgesetz, Soldatengesetz und Wehrpflichtgesetz werden zum Lesen ausgehändigt.
- Formaldienst: Grundstellung, militärischer Gruß, Antreten, Wegtreten und Meldung werden geübt.
Was solltest du vor dem Dienstantritt können?
Bewerber berichten, dass drei Dinge in der ersten Woche schnell abgefragt werden. Verwechslungen fallen auf und erzeugen Stress.
- Personenkennziffer: Laut Video setzt sie sich aus einem Datum und den Anfangsbuchstaben von Vor- und Nachname zusammen. Die genaue Form klärst du vor Ort.
- Nachname im NATO-Alphabet: Jeder Buchstabe wird durch sein Funkwort ersetzt, etwa A wie Alpha und B wie Bravo.
- Dienstgrade: Vorgesetzte erkennst du an den Schulterklappen. Die Reihenfolge der Dienstgrade lernst du vorab.
Vorab geübt ist in der ersten Woche weniger Stress im Spiel, berichten Bewerber.
Welche Inhalte hat die Grundausbildung?
Laut Erklärvideo besteht die Grundausbildung aus Formaldienst, Theorie, Sport, Schießausbildung, Erster Hilfe, Wachausbildung und Geländetagen. Ziel ist die allgemeine militärische Grundbefähigung für alle Soldatinnen und Soldaten.
- Truppenkunde: Auftrag und Rolle der Bundeswehr im Staat sowie die gesetzlichen Grundlagen.
- Politische Bildung: aktuelle Konflikte, ihre Hintergründe und die Einsätze der Bundeswehr.
- Schießausbildung: Umgang mit dem G36 und der Pistole P8 sowie die Regeln zum Waffengebrauch.
- Erste Hilfe und Sanitätsdienst: Selbst- und Kameradenhilfe, in realitätsnahen Szenarien geübt.
- Wachausbildung: Personen und Fahrzeuge anhalten und durchsuchen.
- Geländetage: Lager bauen, sich orientieren und im Team arbeiten, auch nachts.
Sport zieht sich durch die ganze Grundausbildung. Laut Video wird der Basis-Fitness-Test am Anfang und am Ende absolviert. Belegt ist, dass Soldatinnen und Soldaten laut bundeswehr.de mindestens 180 Minuten Dienstsport pro Woche sowie einen jährlichen Fitnesstest absolvieren müssen.
Wie lange ist die Probezeit?
Die Probezeit für Mannschaften dauert sechs Monate nach dem Vorbereitungsdienst. Während dieser Zeit gelten besondere Regeln für einen Ausstieg.
- Dauer: sechs Monate.
- Entlassung auf Antrag: zum 15. oder zum Monatsletzten. In den ersten fünf Monaten ist dafür ein Monat Vorlauf nötig.
- Verpflichtungserklärung: Ist sie widerruflich, ist ein Ausstieg in den ersten Monaten auf eigenen Wunsch möglich.
Weitere Videos zu diesem Thema
Die Videos sind unterschiedlich alt. Wo eines vom heutigen Stand abweicht, gilt der Lehrtext oben.
Drei Tipps für die erste Woche
Nennt Personenkennziffer, NATO-Alphabet und Dienstgrade als Vorbereitung. Das Video beruft sich auf eine Grundausbildung von 2016.
NATO-Alphabet üben
Erklärt das Buchstabieralphabet mit Beispielen aus Funk, Schifffahrt und Luftfahrt. Ob es im Test als Nebenfrage vorkommt, ist nicht belegt.
Lernfragen: prüf dich selbst
3 Aufgaben zu dieser Lektion. Kreuz an, dann siehst du den Lösungsweg.
Lernfragen zu Lektion 14
Wie lange dauert die Grundausbildung für Mannschaften laut bundeswehrkarriere.de etwa?
Fragen zu dieser Lektion
Wie lange dauert die Grundausbildung bei der Bundeswehr?
Für Mannschaften und Unteroffizieranwärter dauert die Grundausbildung laut bundeswehrkarriere.de etwa drei Monate. Im Heer folgt eine Basisausbildung, sie dauert sechs Monate.
Wie lange ist die Probezeit bei der Bundeswehr?
Die Probezeit für Mannschaften dauert sechs Monate nach dem Vorbereitungsdienst. Eine Entlassung auf Antrag ist laut Soldatengesetz zum 15. oder zum Monatsletzten möglich.
Muss ich vor der Grundausbildung Sport treiben?
Dienstsport ist Pflicht. Laut bundeswehr.de sind mindestens 180 Minuten Dienstsport pro Woche und jährliche Fitnesstests verpflichtend. Wer vorher trainiert, ist für den Basis-Fitness-Test besser vorbereitet.
Was lernt man in der ersten Woche der Grundausbildung?
Laut Erklärvideo stehen Dienstantritt, Uniform und Ausrüstung sowie Theorie im Vordergrund. Außerdem übt man den Formaldienst mit Grundstellung, Gruß, Antreten und Meldung. Bewerber berichten, dass Dienstgrade und das NATO-Alphabet dabei wichtig sind.
Hak ab, wenn du fertig bist. Ganz ohne Konto.