ErfahrungsberichtGehobener Dienst
Gesetzestexte im gehobenen Dienst: 30 von 80 Punkten
Keine Arbeitsprobe, keine Matrizen, keine Fragen zum Zoll. Dafür Gesetzestexte, die fast 40 Prozent der Punkte brachten. Ein Bericht aus Bayern, Durchgang 2023.
Bewerber für den gehobenen Dienst in BayernZoll, gehobener Dienst, Durchgang 2023Aktualisiert: 22.09.2026, 2 Minuten Lesezeit
Ausgangslage
Er schrieb den Test für den gehobenen Dienst 2023 in Bayern. Insgesamt hatte er zweieinhalb Stunden Zeit, und die reichten mehr als aus. In Zeitstress geriet er nicht.
Überrascht hat ihn, was fehlte: keine direkten Fragen zum Zoll, keine Arbeitsprobe, keine Matrizen. Der Zoll legt die Inhalte vor jedem Verfahren neu fest, deshalb sieht jeder Durchgang etwas anders aus.
So lief es ab
Gesetzestexte
Der Schwerpunkt lag auf dem Textverständnis von Gesetzestexten. 30 von 80 Punkten gab es allein in diesem Teil.Mathe
Dreisatz und Zinsrechnung, obwohl beides vorher nicht angekündigt war. Er rät, über die Angaben hinaus die Grundlagen in Mathe und Deutsch zu können.Deutsch
Grammatisch richtige Sätze bilden, einfache Wörter Fachbegriffen zuordnen, Synonyme finden und unpassende Wörter streichen.Allgemeinwissen
Eher leicht, etwa: Wo liegt der Suezkanal? Wie heißt ein Zusammenschluss von Parteien? Man muss nur schon einmal davon gehört haben.Seine Strategie
Erst die Aufgaben, die er sicher konnte, die schweren zum Schluss. Wie er sich in der App Schritt für Schritt vorbereitet hat, steht im vollständigen Bericht.
Tipps aus diesem Bericht
- Gesetzestexte üben: Sie brachten fast 40 Prozent der Punkte.
- Mehr üben, als angekündigt ist: Dreisatz und Zinsen kamen ohne Vorwarnung.
- Mit den sicheren Aufgaben anfangen, die schweren zum Schluss.
Beginnt mit den Aufgaben, die ihr gut beherrscht, und hebt euch die schwierigeren bis zum Schluss auf. So habe ich das gemacht, und es hat gut geklappt.